Zahlen und Fakten

Gehälter von Kirchenfunktionären

Die Besoldung von Geistlichen der beiden Großkirchen entspricht der von Staatsbeamten im höheren Dienst; Details sind in jeder Landeskirche bzw. Diözese unterschiedlich geregelt. In beiden Kirchen werden Pfarrer zunächst nach A 13 (entspricht im Grundgehalt einem Regierungsrat) und ab ca. dem 40. Lebensjahr fast überall nach A 14 (= Oberregierungsrat) eingestuft. [weiterlesen]

Kichensubventionen

Die Kirchensteuer und Spenden sind nicht die einzigen Einnahmequellen der Kirchen. Daneben erhalten sie zahlreiche Zuschüsse der öffentlichen Hand. In der Summe sind diese beträchtlich; der Politologe Carsten Frerk hat errechnet, dass es sich dabei um etwa 19 Milliarden Euro jährlich handelt (und darin sind nur die Zahlungen auf Bundes- und Landesebene enthalten). [weiterlesen]

Finanzierung von Kindergärten

Die beiden großen Kirchen in Deutschland werben gerne damit, dass sie umfangreiche soziale Leistungen für die gesamte Gesellschaft erbringen. In diesem Zusammenhang wird dann auf den Betrieb der konfessionellen Kindertageseinrichtungen verwiesen. Und tatsächlich glauben viele Menschen, dass diese vollumfänglich oder zumindest in hohem Maße auch aus Geldern der Kirchen bezahlt werden. Wo Kirche draufsteht, ist doch auch sicher Kirche drin, so die landläufige, aber falsche Meinung.  [weiterlesen]

Konfessionszugehörigkeit in Deutschland

Die Zahlen im Bereich der Religionszugehörigkeit zeigen vor allem den kontinuierlichen Verlust der beiden großen Kirchen an Mitgliedern. Noch 1970 war mit fast 94% nahezu die gesamte Bevölkerung der Bundesrepublik Mitglied in einer der beiden großen Kirchen. Bis zur Wende 1989 waren bereits nur noch rund 83% der Bewohner Westdeutschlands Kirchenmitglied. Einen großen Einschnitt bei der Religionszugehörigkeit gab es 1990 im Zuge der Wiedervereinigung. [weiterlesen]

Caritas Legende

Der Begriff „Caritas-Legende“ wurde erstmals von Horst Herrmann in seinem gleichnamigen, 1993 erschienenen Buch verwendet. Damit wird das Problem angesprochen, dass die Kirchen für sich in Anspruch nehmen, mit den von ihnen betriebenen Sozialeinrichtungen der Gesellschaft einen Dienst zu erweisen, während sie tatsächlich diese Dienste zwar organisieren, aber nur zu einem geringen Teil selbst bezahlen. [weiterlesen]