Sachverständige gegen automatischen Kirchensteuereinzug
Pressemitteilung der Bundesregierung, 21.09.2011: Sachverständige der Bundesregierung haben sich dagegen ausgesprochen, dass die Banken die Religionszugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit aller ihrer Kunden abfragen dürfen bzw. gar dazu verpflichtet sind.
Staatliche Gelder für den Glockenturm?
mdr, 22.12.2010: Ein MDR INFO-Hörer aus Meißen, möchte wissen, weshalb der Staat jedes Jahr Millionen an die Kirche zahlt. Seines Erachtens nach müsste sich die Kirche allein über die Kirchensteuern finanzieren.
Präzedenzfall zeigt: Rentenzahlungen sind möglich
hpd, 22.12.2010: Am Runden Tisch Heimerziehung forderten die Opfervertreter eine Rentenzahlung in Höhe von 300 Euro monatlich. Zu viel, meinten die Experten des Staates und der Kirchen. Ein aktueller Präzedenzfall zeigt jedoch, dass ehemalige Heimkinder schon jetzt eine etwa doppelt so hohe Entschädigungsrente erhalten können.
Kirchliche Stiftungen unterliegen nicht der Kontrolle staatlicher Gerichte
Legal Tribune, 21.12.2010: Das Niedersächsische OVG hat in einem Eilverfahren entschieden, dass Rechtsakte einer Stiftung nicht der Kontrolle durch staatliche Gerichte unterliegen.
Frankfurter Rundschau, 19.12.2010: Die Kirchen kommen nur zu einem Drittel für das auf, was ihnen von der Öffentlichkeit als eigene Leistung zugeschrieben wird. Das ist undemokratisch und unredlich.
Zoff um die Zeitschrift im Krankenhaus Herne
Der Westen, 22.12.2010: Verdi zieht gegen das Evangelische Krankenhaus Herne vors Kirchengericht. Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Geschäftsführung die Mitarbeiterzeitschrift aus dem Intranet verbannte. Es geht auch um die Ausgliederung von 205 Mitarbeitern.
Fiskus verlangt Bescheinigungen: Kirchenaustritt kann teuer werden
Frankfurter Allgemeine, 22.12.2010: Noch nach Jahrzehnten können Finanzämter von Konfessionslosen eine Bescheinigung über ihren Kirchenaustritt verlangen. Allein in Berlin kommt es darüber jährlich in 4000 Fällen zu Streit. Denn die Beweislast hat der Bürger.
Frankfurter Allgemeine, 24.12.2010: Immer weniger Menschen zahlen Kirchensteuern. Das bringt vor allem strukturschwache Bistümer in die Bredouille. Während reiche Stadtdiözesen weiter aus dem Vollen schöpfen, müssen andere dringend sparen.
Kirchenaustritt: Sigmaringer darf dennoch Katholik bleiben
Schwäbische Zeitung, 18.12.2010: Dieter Kiene ist aus der Amtskirche ausgetreten, ohne die Glaubensgemeinschaft zu verlassen. Daraus könnten sich künftig weitreichende kirchenrechtliche und auch kirchensteuerliche Konsequenzen ergeben.
Frankfurter Rundschau, 18.12.2010: Die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche nimmt deutlich zu. Kritiker werfen den Bischöfen vor, die Krise aussitzen zu wollen.
Christliche Gewerkschaften: Gericht verbietet Lohndumper
taz, 14.12.2010: Die Tarifgemeinschaft Christliche Gewerkschaften ist nach einem Urteil in letzter Instanz nicht tariffähig.
In Thüringen hängt der Haussegen schief
hpd, 11.12.2010: Thüringen senkt die Fördersätze für freie Schulen von 85 auf 80%. Grüne und Kirchen protestieren.
Millionen für bröckelnde Kirchen
Immobilien Zeitung, 16.12.2010: In Kirchengebäude und Pfarrhäuser fließen Milliarden kirchlicher und öffentlicher Gelder.
Geldwäsche und Mafia: Behörden ermitteln gegen Vatikanbank
Westfälischer Anzeiger, 12.12.2010: Die Staatsanwaltschaft beschuldigt die Bank, sich über Regelungen zur Geldwäsche hinweggesetzt zu haben, “mit der Absicht, den Besitz, das Ziel und den Ursprung des Kapitals zu verstecken“.
Ehemalige Heimkinder: „Eine weitere Demütigung“
hpd, 13.12.2010: Im Gegensatz zu anderen Ländern erhalten die Opfer der meist kirchlichen Heimerziehung in Deutschland nur eine magere Entschädigung.
hpd, 10.12.2010: Humanisten, Freireligiöse, Atheisten, Agnostiker und Konfessionsfreie zahlen vielfach aus Unwissenheit Kirchensteuer – als Besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedenen Ehen. Das lässt sich vermeiden.
Spiegel, 9.12.10: Führende FDP-Politiker verlangen in einem Thesenpapier zur Integration eine striktere Trennung von Staat und Religion und kritisieren die staatlichen Dotationen an die Kirchen.
taz, 9.12.2010: Kinder, die in den 50er und 60er Jahren in staatlichen und kirchlichen Heimen misshandelt wurden, werden politisch rehabilitiert, vermutlich aber nicht finanziell entschädigt.
Minister: Deutschland “religionsfreundlicher Staat”
wissenrockt, 8.12.2010: Der Bundesinnenminister möchte das deutsche Staatskirchenrecht auf den Islam ausweiten.
Um Himmels Willen - Muss Kirche wirklich sein?
MDR-Talksendung "Fakt ist...", 06.12.2010: Über das Wertemonopol der Kirchen und die Ablösung der Staatsleistungen diskutierten zwei thüringische Kirchenfunktionäre, ein SPD-Laizist und ein Atheist. Einleitender Text: Um Himmels Willen - Muss Kirche wirklich sein? Weitere Infotexte: Kirchen erhalten 21,5 Millionen Euro vom Staat, Wie viel Geld muss sein?, Staatsleistungen in Thürigen.
"Recht auf Freiheit von Religion" - Laizisten in Die Linken
junge Welt, hpd, 07.12.2010: In der Partei Die Linken will sich ein laizistischer Landesarbeitskreis bilden. junge Welt interviewt den Initiator Uli Sedlarczek. Der hpd berichtet über Hintergründe und die Stimmung in der Partei.
junge Welt, 06.12.2010: Ein weiterer Artikel über das "Violettbuch Kirchenfinanzen".
Religion als Bildungsauftrag in Kitas?
bo-alternativ.de, 04.12.2010: Eine städtische Kita will alternativ zu den vielen konfessionellen Einrichtungen auf Religion verzichten. Das stört den Bochumer Katholikenrat.
Allgemeine Zeitung, 3.12.2010: Ein Interview mit Carsten Frerk, dem Experten für kirchliche Finanzen.
Mappus will nicht an Zuschüssen für Kirchen rütteln
idea, 01.12.2010: Der baden-württembergische Ministerpräsident will Kirchensubventionen nicht antasten.
Kirchensteuer an ausländische Religionsgesellschaften in Deutschland absetzbar
Bundesfinanzministerium, 16.11.2010: Kirchensteuer an Religionsgesellschaften in anderen EU-Ländern mindern die in Deutschland zu zahlende Einkommenssteuer.
Neues Deutschland, 27.11.2010: Rezension zum Lexikon "Religion und Weltanschauung in Gesellschaft und Recht".
Neue Westfälische, 26.11.2010: Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) bekommt für das Haushaltsjahr 2011 403,1 Millionen Euro an Steuern zugewiesen. 6,6 Millionen Euro davon gehen an den Kirchenkreis Lübbecke, der damit unter anderem die knapp 30 Pfarrstellen im Altkreis finanziert (2,63 Millionen Euro). Ein Pfarrer schlägt pauschal mit 88.000 Euro zu Buche.
Merkur: Chefredakteur rechnet mit Kirche ab
MEEDIA, 25.11.2010: Der Chefredakteur der konfessionellen Wochenzeitung Merkur rechnet mit der katholischen Kirche ab.
Deutsche Welle, 25.11.2010: Stiftungsverwalterin fordert Offenlegung geheimer erzbischöflicher Kassen.
Man muß doch bloß richtig Deuten können...
hpd, 25.11.2010: Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) rechnet in diesem Jahr mit fünf bis sechs Prozent weniger Kirchensteuereinnahmen als im Vorjahr. Die Pro-Kopf-Gesamtsteuereinnahmen der Landeskirche lagen 2009 bei 144 Euro. Dies geht aus einer Pressemitteilung über die derzeit tagende Kirchensynode hervor.
Abgabenbefreiung in »unbekannter Höhe«
Neues Deutschland, 23.11.2010: Die Kirchenfinanzierung entzieht sich zuverlässiger Bewertung und damit bisher jeder Korrektur.
Kirchenfinanzierung: Fragen und Antworten
hpd, 22.11.2010: Die Katholische Bischofskonferenz hat eine Liste mit 37 Fragen und Antworten zur Kirchenfinanzierung veröffentlicht. Da dies auch als Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion über die staatliche Finanzierung der Kirchen anzusehen ist, hat Carsten Frerk, der Autor des „Violettbuch Kirchenfinanzen“, diese Antworten durchgesehen und kommentiert.
Grenzen des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts
hpd, 22.11.2010: Bei der Fachtagung zum kirchlichen Arbeitsrecht der "dia" (Diakonische ArbeitnehmerInnen Initiative e. V.) unter dem Titel "Haben die kirchlichen Sonderrechte noch eine Zukunft?" referierte Ingrid Matthäus-Maier, ehemalige Verwaltungsrichterin, langjährige Bundestagsabgeordnete und Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung zur Frage "Grenzen des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts".
Keine einheitliche FDP-Position zu Staatsleistungen an Kirche
domradio, 19.11.2010: Die Vorstöße aus der FDP für eine Kürzung der Staatsleistungen an Kirchen sind innerparteilich umstritten.
Evangelische Kirche Mitteldeutschland hat 2011 mehr Geld zur Verfügung
tlz.de, 18.11.2010: Der Haushalt gibt Aufschluss über Staatsleistungen und die Verwendung der Gelder.
Religion als Thema auf Parteitag
Welt, 18.11.2010: Die Arbeitsgemeinschaft "Christinnen und Christen" der Grünen beantragen die Umwandlung der Kirchensteuer in ein freiwilliges System und wollen die Staatsleistungen auf den Prüfstand stellen.
Der Deutsche Kirchenstaat: Ein Tabuthema
Gläsener Staat, 16.11.2010: Gehören Sie auch zu denjenigen die glaubten, wir leben in einer Demokratie mit Trennung von Kirche und Staat? Glaubten Sie vielleicht auch wer nicht Kirchenmitglied ist, finanziert diese auch nicht mit?
Spiegel, 15.11.2010: Der Limburger Bischof streicht Pfarreien zusammen, gönnt sich jedoch einen protzigen BMW und für etliche Millionen einen neuen prunkvollen Bischofssitz.
Privilegienbündel und Sparetats
Neues Deutschland, 16.11.2010: In die Debatte um die Staatsfinanzierung der beiden Großkirchen kommt weiter Bewegung. Jetzt fordert der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO), die jährlichen Staatsleistungen in ihrer bestehenden Form einzustellen.
»Beim Thema Geld werden die Mienen starr«
Junge Welt, 16.11.2010: Aus öffentlichen Kassen gehen jedes Jahr 19 Milliarden Euro an die Kirchen. Die kennen alle Tricks. Gespräch mit Carsten Frerk.
"Der Kirche nur als Steuerzahler willkommen"
Tagesschau, 16.11.2010: Der Saarbrücker Theologe Gotthold Hasenhüttl ist aus der katholischen Kirche ausgetreten. Er wurde 2003 vom Priesteramt suspendiert, als er auf dem Ökumenischen Kirchentag die Protestanten zum gemeinsamen Abendmahl einlud.
Westfälische Kirche hält am Sparkurs fest - Milderer Kirchensteuer-Rückgang
Mindener Tageblatt, 16.11.2010: Die Evangelische Kirche von Westfalen verabschiedet ihren Haushalt. Sie rechnet mit hohem Mitgliederschwund. Größter Ausgabeposten im Gesamthaushalt ist die Pfarrbesoldung.
Sächsische Landeskirche verteidigt Staatsgelder
epd, 12.11.2010: Die sächsische Landeskirche hat zum Auftakt ihrer diesjährigen Herbstsynode die Zuschüsse aus Staatsleistungen verteidig und beruft sich darauf, dass diese nicht einseitig gekündigt werden dürften.
Wie die Kirche sich von den Heiden finanzieren lässt
FAZ, 15.11.2010: Die Kirchen leben längst nicht nur von der Kirchensteuer. Das meiste Geld, das Bischöfe und Pfarrer ausgeben, kommt vom säkularen Staat.
Koordinierungsrat säkularer Organisationen fordert Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen
Presseportal.de, 15.11.2010: Der Vorsitzende des Koordinierungsrates, Prof. Frieder Otto Wolf, gab im Haus der Bundespressekonferenz den Start der Kampagne "Jetzt reicht's! Staatsleistungen an die Kirchen ablösen!" bekannt.
Webite des KORSO mit Kampagnenflugblatt und Pressemappe
Kirchen kassieren Millionen vom Staat - aktuelle Zahlen aus Brandenburg
Neues Deutschland, 13.11.2010: Die Sparpolitik des Landes geht an den Zahlungen für die Kirchen und den Relgionsunterricht vorbei.
Verfassungsgericht stützt Kirchensteuer bei glaubensverschiedenen Ehen
Kostenlose-urteile.de, 12.11.2010: Das Verfassungsgericht hat Beschwerden zum Besonderen Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe nicht zur Entscheidung angenommen. Es bleibt dabei, dass das Einkommen des konfessionsfreien Ehepartners bei der Berechnung der Kirchensteuer einbezogen werden darf. Ein weiterer Artikel hierzu bei sueddeutsche.de.
Jahr des Kirchenaustritts ausgerufen
hpd, 10.11.2010: Viele Menschen ohne religiöse Bindung bleiben nur in der Kirche, weil diese angeblich mit der Kirchensteuer so viel Gutes tut. Mit dieser Mär will die Kampagne aufräumen: kirchenaustrittsjahr.de
Staat unterstützt Kirchen mit weit mehr als 19 Milliarden Euro jährlich
telepolis, 08.11.2010: Allmählich zeigen die Kirchen sich diskussionsbereit, aber die Politiker trauen sich nicht wirklich an die Beendigung der Staatsfinanzierung der Kirchen heran.
Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (Die Linke)
Abgeordnetenhaus Berlin, 08.09.2010 (Drucksache 16/14 620): Kleine Anfrage zur Gesamtleistung des Landes Berlin an die evangelische und katholische Kirche in Berlin-Brandenburg und deren Organisationen.
Staat stützt Kirchen mit Milliarden
Spiegel online, 06.11.2010: Deutschlands Kirchen erhalten aus der Staatskasse jährlich rund 19 Milliarden Euro. Nach SPIEGEL-Informationen ist das wesentlich mehr als bislang bekannt.
Widerstand gegen Kita-Schließung
WAZ Mühlheim, 28.10.2010: Die evangelische Gemeinde baute kürzlich das Kita-Gebäude mit Landesmitteln aufwendig um. Nun will die Kirche zur Überraschung der Stadt, die die Betreuung garantieren muss, die Kita schließen. Ob das Land die Mittel zurückfordern kann und wird?
N-TV, 19.10.2010: Rabatte auf die Kirchensteuer gibt es auf Antrag für arme Schlucker. Für Top-Verdiener ist die Begrenzung der Kirchensteuer meist schon vorgegeben.
Angabe der Konfession auf Lohnsteuerkarte rechtens
Kostenlose Urteile, 18.10.2010: Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat entschieden, dass das Konfessionsmerkmal auf der Lohnsteuerkarte rechtens ist. Grund: Die religiöse Überzeugung hat nichts mit der formellen Kirchenmitgliedschaft zu tun. (Az.: Vf. 19-VII-09).
Kirchenkapitalertragssteuer bringt 43,3 Mio Euro
bundestag.de, 24.09.2010: Der Bundestag gibt die Zahlen für das ersten Quartal bekannt. Derzeit muss das Kirchenmitglied noch seine Konfession gesondert an die Banken weitergeben. Ab 2012 sollen die Banken sämtliche Konfessionsdaten ihrer Kunden automatisch per Abruf erhalten.
Urteil am Eupäischen Gerichtshof für Menschenrechte: Lektion für die Kirche
Süddeutsche Zeitung, 23.09.2010: Die Kirche darf einen Organisten nicht wegen Ehebruch entlassen. Der normale Angestellte darf nicht darunter leiden, dass in Deutschland viele Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser nicht vom Staat, sondern von Kirchen betrieben werden. Subsidiarität bedeutet nicht Unterwerfung unter kirchliche Normen.
Katholisch ohne Kirchensteuer? Zustimmung aus dem Vatikan
regensburg-digital, 01.09.2010: Ein austrittswilliger Regensburger will das Kirchengericht anrufen, um nicht exkommuniziert zu werden.
Fortsetzung: Kirche zieht Exkommunikation zurück, Präzedenzfall in Bayern
Badische Zeitung, 07.10.2010: Bevor der Vatikan eingreift, giibt die Kirche kn Bayern nach.
Höchste Zeit für eine Inventur
hpd, 17.08.2010: Humanistische Union fordert Bestandsaufnahme der bisherigen Zahlungen an Staatskirchenleistungen zur Vorbereitung eines Ablösegesetzes dieser Zahlungen durch die Bundesregierung.
welt.de, 17.08.2010: Kirche will nicht an zweihundertjährigen Verträgen rühren, die ihr staatliches Geld garantieren - FDP-Forderung zurückgewiesen
Schwarzwälder Bote, 10.08.2010: Mit horrenden staatlichen Leistungen unterstützen die Bundesländer die Kirchen. Trotz Kritik einzelner Politiker wird sich daran nichts ändern, denn das würde das Einverständnis der Kirchen voraussetzen. Die aber wollen sich diese Einnahmequelle nicht nehmen lassen.
Sparmöglichkeiten bei den staatlichen Subventionen der Kirchen
telepolis, 07.07.2010: Allein 450 Millionen Euro erhalten díe Kirchen von allen Steuerzahlern und zusätzlich zur Kirchensteuer für Personalkosten der Bischöfe, Pfarrer und Theologen
Ach Gott! Die Kirchen und der Staat
hpd, 09.06.2010: Ein politisches Magazin hat etwas Unpassendes zu den Staatsdotationen recherchiert und die evangelische Kirche geht in die Offensive. Die EKD lässt den im Kirchenamt zuständigen Oberkirchenrat etwas richtig stellen, was so grottenfalsch ist, dass es eigentlich nur noch amüsant ist.
Kirchensteuer für alle Thüringer II
Thüringer Blogzentrale, 27.04.2010: Vom morgigen Mittwoch bis zum Freitag trifft sich der Thüringer Landtag, um über den Landeshaushalt zu beraten und zu beschließen.
Stärkster Rückgang im Erzbistum Freiburg
kath.net,13.12.2009: Zehn Prozent weniger Kirchensteuereinnahmen - Von 409 Millionen auf rund 373 Millionen Euro ist das Kirchensteueraufkommen der Erzdiözese Freiburg im zu Ende gehenden Jahr eingebrochen.
hpd, 05.05.09: Im August 2008 stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass die Kirchenaustrittsgebühr nur verfassungsgemäß ist, wenn es Möglichkeiten der Ermäßigung oder Erlassung der Gebühren zum Beispiel für Jugendliche ohne Einkommen gibt. Jetzt haben das 5 Jugendliche in NRW erfolgreich getestet.
Ausstieg leicht gemacht – Anleitung zum Kirchenaustritt
taz, 06.02.09: Ist Ihnen die katholische Kirche auch zu Ratzinger? Die taz zeigt anlässlich der derzeitigen vatikanischen Skandale Noch-Kirchenmitgliedern den Weg "Raus aus dieser Kirche" auf. Bitte verwenden Sie das taz-Austrittsformular nicht: Weder reicht in Deutschland ein Austritt per Post noch hat das Amt das Recht, nach dem Austrittsgrund zu fragen.
taz, 05.02.09: Im österreichischen Linz treten zahlreiche Katholiken aus der Kirche aus, nachdem der Papst in der liberalen Diözese einen konservativen Weihbischof ernannt hat, der Harry Potter für Satanswerk und die Überflutung von New Orleans für die gerechte Strafe Gottes hält.
Kritik an der Kirchenaustrittsgebühr der Stadtverwaltung
Badische Zeitung, 14.1.09: Wer aus der Kirche austritt, muss bei der Stadtverwaltung eine Gebühr von 35 Euro bezahlen. Viel zu viel, findet der 20 Mitglieder zählende Freiburger Regionalverband des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).
190 000 Euro für katholische Pfarrer
shz, 13.01.09: Schleswig-Holstein hat mit der Katholischen Kirche einen für die Kirche profitablen und quasi unkündbaren Staatsvertrag geschlossen. Zur Erinnerung: Das Grundgesetz fordert dazu auf, sämtliche Staatsverträge mit den Kirchen abzulösen und nicht etwa, neue zu schließen.
Religion: Spaniens Kirche verliert ihre Schäfchen
Die Presse.com, 02.01.09: Spanien ist säkularer als Deutschland. Wer hätte das gedacht. Austrittswilligen werden Steine in den Weg gelegt. Doch staatliche Stellen, etwa die Datenschutzbehörde und Rathäuser, decken die Bistümer mit Klagen ein.
Südwest-Presse, 29.12.08: Anregungen zum Kirchenaustritt.
Der Tagesspiegel, 21.12.08: Die Kirchen gehören zu den größten Arbeitgebern. In diesem Artikel werden einige Vor- und Nachteile benannt. Manches sollte man jedoch hinterfragen. So lobt die Sprecherin der Diakonie das Arbeitsklima. Dazu gibt es jedoch auch andere Aussagen von den Mitarbeitern.
Die Abgeltungsteuer setzt auch den Kirchen zu
Stuttgarter Zeitung, 11.12.08: Das neue Besteuerungsverfahren von Kapitaleinkünften macht den Kirchen zu schaffen. Weil die Kirchensteuer auf diese Einnahmen mit der Abgeltungsteuer nun direkt an der Quelle erhoben werden kann, treten offenbar viele Gemeindeglieder aus.
Subventionsabbau bei den Kirchen
MIZ, 3/03: In den vergangenen Monaten gewann die Diskussion um einen Subventionsabbau zunehmend an Fahrt. Die auf allen Ebenen stark angespannte Haushaltslage zwingt zum Sparen. Eine denkbar geringe Rolle spielen in diesen Diskussionen Leistungen an Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften aus öffentlichen Kassen, insbesondere an die beiden Großkirchen.
Dienstwohnung für eine halbe Million Euro
Nürnberger Nachrichten, 30.06.03: Trotz des kirchlichen Sparzwangs bekommt der Diakonie-Präsident ein sehr großzügiges Dach über dem Kopf. Dienstwohnung für eine halbe Million Euro. Gelder stammen aus Vermögensrücklagen — Ehemaliger Dekan hat sich Domizil bei Berufung zusichern lassen.
Selbst ein Abriss von Kirchen ist möglich
taz, 11.06.03: Das Erzbistum Berlin muss Schulden von 150 Millionen Euro abbauen. Die Rettung bringen sollen der Verkauf von Immobilien und Unternehmen, die Halbierung der Zahl der Gemeinden, vor allem aber ein gravierender Personalabbau. Betroffen sein werden mehr als 600 kirchliche Mitarbeiter, vor allem die Nicht-Priester. Pfarrer sollen früher in Pension gehen können.
Das "angemaßte Eigentum" der Kirche
Neue Zürcher Zeitung, 22.02.03: Vor zweihundert Jahren wurde der sogenannte Reichsdeputationshauptschluss verabschiedet, das letzte grosse Gesetz des 1806 erloschenen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die damit verbundene Säkularisation des Kirchengutes hat eine bis heute andauernde Nachgeschichte - aber auch eine Vorgeschichte.
Kölner Stadtanzeiger, 22.02.03: Wer einmal einen Blick in die Haushalte der Bundesländer wirft, stößt dort auf einen seltsamen Titel: „Staatsleistungen“ an die Kirchen.
taz, 21.10.02: Wie viele Stellen im Bereich der Kranken- oder Altenpflege Kirchenmitgliedern vorbehalten sind, ist unbekannt. Klar ist: Der Staat ist in Sachen Glauben nicht neutral.
Unsinnige Steuersubventionen - Milliardensegen für die Kirchen
